Mosaike haben ihren ganz eigenen Reiz. Die Kunst »mit Stein zu malen« und eine Vielzahl von unterschiedlichen Steinchen und Farben zu einem komplexen Bild zusammenzufügen, wurde auch in der Antike schon sehr geschätzt. Nachfolgend stelle ich Ihnen meine Replikate von römischen Mosaiken vor. Jedes habe ich nach Vorlage eines antiken Originals erstellt. Die Autentizität und Lebendigkeit der Mosaike erreiche ich durch die manuelle Bearbeitung der einzelnen Steinwürfel (lat. tesserae).
Je nach Wunsch des Kunden gestalte ich die Mosaike zum späteren Einlassen in den Fussboden oder als Wandbilder zum Aufhängen. Gerne erstelle ich im Auftrag auch Mosaike mit anderen Motiven nach individuellen Vorgaben. Hierzu benötige ich eine gute Vorlage oder Abbildung, um die Zeichnung zu erstellen. Der Preis richtet sich dann nach Grösse und individueller Ausarbeitung.
Die angegebenen Preise sind Bruttopreise und beinhalten die derzeit gültige Mehrwertsteuer.
Unter »Mosaik« versteht man die Auslegung bzw. Verkleidung von Fussböden, Wänden und Decken eines Baues mit verschiedenfarbigen kleinen Stein- oder Glaswürfeln, die zu ornamentalen oder figürlichen Motiven angeordnet sind.
Den ersten Ursprung und Anlass zur Erfindung der antiken Mosaikkunst sehen Fachleute in dem Bedürfnis nach einem widerstandsfähigen und preiswerten Bodenbelag. Die ältesten bekannten Vorläufer der späteren Mosaiken sind bunte Kieselsteinchen, die in einem geometrischen Muster in den dicken Mörtelbelag des Fussbodens eines Wohnhauses eingelassen wurden. Funde solcher Böden gehen in Kleinasien bis in das 8. Jahrhundert vor Christus zurück. Es bedurfte einer langen Entwicklung, ehe sich der Übergang von diesen Kieselmosaiken zu den in der Tessera-Technik hergestellten Mosaiken vollzogen hatte. Die Verwendung vierseitig bearbeiteter Steinchen (lat. Tessera) mag sich am Ende des 3. Jahrhunderts vor Christus durchgesetzt haben. Mit dieser neuen Technik waren der Mosaikkunst durch das exakte Aneinanderfügen der eigens zugerichteten Würfel und durch grösseren Farbreichtum neue grosse Möglichkeiten der bildlichen und malerischen Wirkung eröffnet worden.
Während der letzten vorchristlichen Jahrhunderte erreichte die Mosaikkunst in den Palästen hellenistischer Herrscher in Griechenland und Kleinasien einen ersten Höhepunkt. Charakteristisch ist dem antiken Mosaik in seiner ganzen Entwicklung die Verwendung sowohl im bürgerlich-profanen Bereich einfacher Wohnbauten wie im feudalen bzw. sakralen Bereich als Schmuck von Palästen und Tempeln. In der Spätantike kam es seit dem 4. Jahrhundert nach Christus zu den grossartigen Schöpfungen für Kaiserhof und Sakralbauten des frühen Christentums.
Von den strahlenden Höhepunkten des spätantiken Wandmosaiks weit entfernt, aber unendlich reizvoll und den modernen Betrachter unmittelbar ansprechend sind die Fussbodenmosaiken aus der wirtschaftlichen Blütezeit des Römerreiches im 2. und beginnenden 3. nachchristlichen Jahrhundert, als überall in den Provinzen des Imperiums, von Afrika bis Britannien, von Kleinasien bis in die Donauländer, ein wohlhabendes Bürgertum seine Villen mit diesen Jahrunderte überdauernden »Teppichböden« schmücken liess, und die auch den Betrachter von heute noch in ihren Bann ziehen.